Rekordbudgets, Rekordkurse: Wie geht es weiter mit Europas Verteidigungssektor?

2026 hat die sicherheitspolitische Landkarte erneut verschoben. Der Krieg im Iran bindet amerikanische Ressourcen, insbesondere bei der Luftverteidigung, und stellt die Frage nach Europas Abhängigkeit von den USA schärfer denn je. Denn der Krieg in der Ukraine hält den Druck an der Ostflanke unverändert hoch.

Europa reagiert: Die Verteidigungsausgaben der EU-Staaten steigen in diesem Jahr auf rund 454 Milliarden Euro, und der Ausbau von Drohnenabwehr, Luftverteidigung und gemeinsamer Beschaffung kommt in die Umsetzungsphase. Der Fokus verschiebt sich dabei von politischen Ankündigungen hin zu konkreten Aufträgen, Produktionskapazitäten und industrieller Skalierung.

Doch die Kapitalmärkte haben diese Entwicklung längst erkannt. Viele europäische Verteidigungswerte haben seit 2022 eine beeindruckende Rally hinter sich. Für Anlegerinnen und Anleger stellt sich daher die entscheidende Frage: Wie viel der erwarteten Aufrüstung ist bereits in den Kursen eingepreist, und wo gibt es noch Potenzial?

  • Iran, Ukraine, transatlantisches Verhältnis: die geopolitischen Treiber für Europas Sicherheitspolitik
  • Von Budgets zu Bestellungen: Wie schnell kommen die Mittel bei den Unternehmen an?
  • Was ist bereits eingepreist? Bewertungen, Erwartungen und Rückschlagrisiken im Sektor
  • Luftverteidigung, Drohnen, Munition: Wo die Nachfrage aktuell am stärksten wächst
  • Chancen und Risiken im europäischen Verteidigungssektor und die Positionierung des Fonds

Im Anschluss beantwortet Michel Hoffmann gerne Ihre Fragen.

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