PBO Global innovative markets equal weight
Klassische Themenprodukte beruhen häufig auf einer subjektiv zusammengestellten Titelauswahl – mit der Folge, dass die Zusammensetzung schwer nachvollziehbar bleibt und zudem stark US-lastig ausfällt. Wer von technologischer Innovation profitieren will, steht damit vor zwei Problemen: Einzelanalysen sind aufwendig, und die vermeintlich breite Themenstreuung führt faktisch zu Klumpenrisiken in einzelnen Titeln, Sektoren und Regionen.
Der PBO Global innovative markets equal weight setzt dem ein klares Regelwerk entgegen. Das Anlageuniversum wird in zehn Technologiebereiche unterteilt, innerhalb derer jeweils die zehn am höchsten gewichteten Aktien spezialisierter Themen-ETFs übernommen werden – die Marktführerschaft der Unternehmen wird also nicht prognostiziert, sondern abgeleitet. Hinzu kommen feste Regionenbänder: US-Titel dürfen maximal rund 50 % ausmachen, europäische und asiatische Unternehmen werden mit jeweils 20–30 % bewusst stärker berücksichtigt, als es marktkapitalisierungsgewichtete Indizes vorsehen. Mindestens 51 % des Sondervermögens werden in Aktien und gleichwertige Papiere angelegt.
Kern des Prozesses ist das halbjährliche Rebalancing. Es gleicht sowohl die Gewichtung der Themen als auch die Zusammensetzung der Einzeltitel wieder an das Regelwerk an. Aus der Kombination aus Gleichgewichtung, festen Regionenbändern und festem Rebalancing-Rhythmus entsteht ein Portfolio ohne Einzelwetten, ohne Markttiming und ohne Klumpenrisiken – ein Fonds statt zehn Themen-ETFs.