Sehr geehrte Damen und Herren,

das in jeder Beziehung herausfordernde Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende zu und die Weihnachtstage stehen vor der Tür.

Wir als PUNICA Invest GmbH bedanken uns für ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr bei Ihnen und hoffen, dass auch Sie auf selbiges zurückblicken können.

Nach einem Jahr voller Herausforderungen, Höhen und Tiefen wünschen wir Ihnen und Ihren Familien, trotz allem ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein gesundes und glückliches Neues Jahr!

Wir freuen uns auf viele gute Gespräche in 2021.

Ihr Team der PUNICA Invest

Da dieses Jahr insbesondere auch für die Jüngsten unserer Gesellschaft eine große Herausforderung war, haben wir entschieden weitestgehend auf Geschenke und Karten zu verzichten und das Budget stattdessen an DUNKELZIFFER e.V. zu spenden.

Wenn Sie DUNKELZIFFER e.V. ebenfalls durch eine Spende unterstützen möchten, können Sie das hier tun:

Zur Spende!

»Dank der wunderbaren Unterstützung der PUNICA Invest können wir auch weiterhin vielen Kindern und Jugendlichen Hilfe anbieten. Darüber freuen wir uns sehr und bedanken uns ganz herzlich.«

-Jasmin Falck, DUNKELZIFFER e.V.

Nachhaltiges investieren ist für die meisten Anleger mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Umso wichtiger ist es, dass die Palette an investierbaren Fonds in diesem Segment weiter ansteigt. Mit dem ARAMEA Global Convertible (WKN: A141V7) steht nun eine weitere Strategie, die in internationale Wandelanleihen nachhaltiger Emittenten investiert, zur Verfügung. „Mit der Ausrichtung des Fonds auf einen nachhaltigen Investmentprozess haben wir nun sowohl für Nachrang- als auch für Wandelanleihen eine ESG-Strategie im Sortiment“, meint der Vorstandsvorsitzende Markus Barth von ARAMEA Asset Management. „Zudem sind wir seit längerer Zeit auch Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI) und haben bereits weitere nachhaltige Themen in Planung.“

Nach der Ausrichtung des Investmentprozesses wurde der Fonds nun mit dem FNG-Siegel ausgezeichnet. Andreas Meyer, zuständig für das Thema ESG im Hause ARAMEA: „Der FNG-Prüfprozess mit dem Auditing der Universität Hamburg ist hoch angesehen, da er sehr umfassend ist. Daher sind wir sehr glücklich, dass unser nachhaltiger Investmentprozess nun auch für Wandelanleihen ausgezeichnet wurde.“

Fondsmanager Daniel Zimmer, der neben der nachhaltigen Strategie auch den vielfach ausgezeichneten defensiven ARAMEA Balanced Convertible (WKN: A0M2JF) verantwortet, freut sich sehr über die Auszeichnung. „Bei ARAMEA haben wir eine lange Historie im Management von Wandelanleihen-Fonds, die teamübergreifend bis zum Anfang des Jahres 2000 zurückgeht.“ Zudem sehe man aktuell eine deutliche Beschleunigung in diesem Segment. Alleine im Jahr 2020 liege das Neuemissionsvolumen globaler Wandelanleihen bisher bei einer Höhe von 145 Mrd. US-Dollar. Daher sieht sich Zimmer im internationalen Wandelanleihenmarkt auch mit einer nachhaltigen Strategie gut gerüstet. Durch die hohe Emissionstätigkeit von Unternehmen mit nachhaltigen und digitalen Geschäftsmodellen sowie dem zunehmenden Nachhaltigkeitsfokus bestehender Emittenten sei mehr als genügend Auswahl vorhanden, um den strengen Auswahlprozess, der beim ARAMEA Global Convertible zum Einsatz kommt, anzuwenden. „Dass dies nun mit einem FNG-Siegel honoriert wird, ist für uns ein besonderer Ansporn“, kommentiert Zimmer die Auszeichnung.

Nachhaltigkeit ist für viele Investoren mittlerweile zu einem zentralen Faktor bei der Anlageentscheidung geworden. „Mit der Auflage des ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN: A2DTL7) am 1. Dezember 2017 haben wir uns diesem Trend bereits vor einiger Zeit angenommen“, meint der Vorstandsvorsitzende Markus Barth von ARAMEA Asset Management. „Zudem sind wir seit längerer Zeit auch Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI). Damit haben wir uns auch als Gesellschaft insgesamt den sechs Prinzipien der Vereinten Nationen für nachhaltiges Investieren verschrieben“.

Nun feiert der kleine Bruder des 2008 aufgelegten ARAMEA Rendite Plus (WKN: A0NEKQ) seinen dritten Geburtstag – für jeden Fonds ein wichtiger Meilenstein. Und es gab ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk: Das Forum Nachhaltige Geldanlage hat dem Fonds gerade erneut das FNG-Siegel für nachhaltige Investmentfonds verliehen. Das FNG-Siegel ist ein Qualitätsstandard, welcher Investmentfonds vollumfänglich auf die Einhaltung nachhaltiger Kriterien überprüft und bei deren Bestehen auszeichnet. Nachdem der ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig bereits im Mai 2018 das Österreichische Umweltzeichen erhalten hat, untermauert die erneute Verleihung des FNG-Siegel nun weiterhin die vollumfängliche Umsetzung nachhaltiger Investmentkriterien.

Andreas Meyer, Co-Portfoliomanager und zuständig für das Thema ESG im Hause ARAMEA: „Der Prüfprozess mit dem Auditing der Universität Hamburg ist sehr umfassend. Mit der Einhaltung des United Nations Global Compact Index, den Anforderungen der evangelischen und katholischen Kirche an nachhaltige Geldanlage und dem Österreichischen Umweltzeichen in Kombination mit einem Positiv-Rating durch ISS-ESG konnten wir diesem dennoch erneut gerecht werden.“

Der von Sven Pfeil, Vorstand und Portfoliomanager der ARAMEA Asset Management, und Andreas Meyer verwaltete Fonds konnte in den ersten drei Jahren bereits viel Interesse bei Investoren wecken und hat aktuell ein Volumen von rund 360 Mio. Euro. „Wir sind sehr dankbar, dass uns so viele Investoren bereits das Vertrauen geschenkt haben,“ stellt Pfeil klar. Dies liege neben dem nachhaltigen Investmentprozess auch an den nach wie vor attraktiven Kupons für Nachranganleihen. Mit durchschnittlich 3,7% (Stand 30.10.2020) und einem gleichzeitig guten Rating der Emittenten von „A“ seien diese eine der letzten Oasen in der Zinswüste.

Fast genau ein Jahr ist es her, dass Lars Dollmann, CFA seinen Weg von der Janus Henderson Tochter Alphagen Capital aus London zur ARAMEA Asset Management gefunden hat. Nun gibt der Hamburger Vermögensverwalter bekannt, dass sie einen Long-Short-Fonds für europäische Aktien mit dem erfahrenen Manager auflegen. “Lars hat in den vergangenen Monaten – neben seiner Arbeit für unsere Spezial- und Publikumsfonds – mit viel Leidenschaft an der Konzeptentwicklung für den Fonds gearbeitet”, stellt ARAMEA-Vorstandsvorsitzender Markus Barth fest. “Ich denke, dies wird sich auszahlen.”

Der neue Fonds mit dem klangvollen Namen ARAMEA TANGO #1 (WKN: A2QAYE) soll vornehmlich in mittelgroße und große europäische Unternehmen, sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite, investieren. “Netto möchten wir im marktneutralen Bereich liegen, den wir bei +25% bis -25% verorten”, sagt Fondsmanager Dollmann.

Grundlage für den Portfolioaufbau sei die Beurteilung der Geschäftsmodelle der einzelnen Unternehmen bzw. deren Zukunftsfähigkeit. Denn nur wenn Dollmann und sein Team restlos von den künftig zu erwartenden Cashflows und der Bilanzqualität überzeugt sind, kommt ein Titel für das Long-Buch in Frage. Lässt das Geschäftsmodell dagegen erkennen, dass es den aktuellen Herausforderungen nicht gewachsen ist, ist dies ein Kandidat für eine Short-Positionierung. Dabei wolle man sowohl im Long- als auch im Short-Buch Alpha erzeugen. “Genauso wichtig wie das Stock-Picking ist allerdings das Risikomanagement des Gesamtportfolios”, stellt der erfahrene Manager fest. Hier habe er alle Freiheiten, um Risiken gezielt zu steuern, die sich z.B. aus plötzlichen Branchenrotationen bzw. Favoritenwechseln ergeben können.

Geplant ist, sowohl eine institutionelle (WKN A2QAYE) als auch eine Retail-Tranche (WKN A2QAYF) den Investoren zur Verfügung zu stellen.

Die INVIOS GmbH und die PUNICA Invest GmbH werden in Zukunft gemeinsame Wege gehen. Die Hamburger Unternehmen teilten heute mit, dass sie eine Vertriebskooperation geschlossen haben, in deren Rahmen das Flaggschiff-Produkt der INVIOS GmbH, der INVIOS Vermögensbildungsfonds (WKN: A2N82F), durch die PUNICA Invest GmbH in Deutschland vertrieben werden soll.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der PUNICA Invest GmbH einen vertriebsstarken Partner gewinnen konnten, der uns hilft, unsere Strategie einem breiteren Publikum vorzustellen”, kommentiert Nikolas Kreuz, Geschäftsführer der INVIOS GmbH. Dass sich ein Blick lohnt, zeigt der aktuelle Peer-Group-Vergleich: Nach einer Analyse von Morningstar gehört der Fonds seit Auflage zu den besten 2% der Fonds in diesem Bereich, bei einer gleichzeitig herausragenden Drawdown-Kontrolle.

Die Besonderheit der Multi-Asset-Strategie liegt neben dem konsequenten Risikomanagement vor allem in der Nutzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse der Neuro-Finance. „Wir sehen dies als eine sinnvolle Evolution des klassischen Multi-Asset-Gedanken“, ergänzt der erfahrene Portfoliomanager, der seit über 35 Jahren in der Branche tätig ist.

„Wir sind sehr stolz darauf mit der INVIOS GmbH einen weiteren außergewöhnlichen Manager auf unserer wachsenden Plattform begrüßen zu dürfen“, so Stephan Lipfert, Geschäftsführer der PUNICA Invest GmbH, einer Tochtergesellschaft des unabhängigen Vermögensverwalters ARAMEA Asset Management AG und der KVG HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH.

Ziel der in diesem Jahr gegründeten Vertriebsgesellschaft sei es, neben den Fonds der Eigner auch andere Fonds mit klaren Alleinstellungsmerkmalen Kunden in Deutschland vorzustellen. „Der INVIOS Vermögensbildungsfonds bietet dabei alles was sich konservative Anleger wünschen und überzeugt nicht zuletzt durch seine bisherige Stabilität in wahrlich unruhigen Zeiten“, freut sich der Vertriebsexperte auf die Partnerschaft.

Über die INVIOS GmbH
INVIOS ist ein bankenunabhängiges Institut für Vermögenssicherung und Vermögensverwaltung in Hamburg. Das Management verfügt über jahrzehntelange und mehrfach ausgezeichnete Investmenterfahrung. Das Institut betreibt
Vermögensmanagement, betreut Multi-Asset-Fonds und fördert die finanzielle Allgemeinbildung durch Seminare und Vorträge. Der Name INVIOS leitet sich aus dem englischen „inviolable“ ab, was so viel bedeutet wie „unverletzlich“. Der Name unterstreicht den hohen Anspruch an die drei Geschäftsbereiche, die vorhandenen Kundenvermögen zu sichern und gegen externe Einflüsse zu schützen.

Über die PUNICA Invest GmbH
PUNICA Invest ist die gemeinsame Vertriebsorganisation der ARAMEA Asset Management AG und der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH. Sie vereinigt die Produkt- und Servicestärke beider Häuser und bietet Investoren eine breite Palette von passenden Investmentlösungen für die zunehmenden Herausforderungen am Kapitalmarkt.
Bei der Markenentwicklung stand der Granatapfel Pate, aus dessen botanischer Bezeichnung („Punica Granatum“) sich sowohl Name als auch Logo ableiten. Der Granatapfel steht für die Zusammenarbeit beider Häuser. Die einzelnen Kammern stehen für die Anlageklassen und die vitaminreichen Kerne im Inneren stehen für die Investmentlösungen.

Die Europäische Bankenaufsicht EBA hat in der vergangenen Woche eine aktualisierte Auffassung zur Behandlung sogenannter „Legacy-Bonds“ veröffentlicht. Bei diesen Papieren handelt es sich um ältere Nachranganleihen, welche die Regulierung nach der – von ihr erlassenen – Übergangsperiode bis 2022 nicht mehr in Bankbilanzen sehen möchte. Vielmehr sollen sie durch Anleihen neuen Formates ersetzt werden, die sich im Krisenfall einer Bank leichter in Eigenkapital umwandeln lassen. Als Lehre aus der Finanzkrise 2008 soll somit die Stabilität der Bankbilanzen erhöht werden.

„Lange Zeit rumorte es im Markt, dass einige dieser Tier1-Anleihen* auch nach 2022 als Tier2-Anleihen bilanziert werden könnte“, erklärt Fondsmanager und ARAMEA-Vorstand Sven Pfeil die Bedeutung des EBA-Berichtes. „Die Interpretation unterschiedlicher Regulierungsmaßnahmen wie CRR2/CRDIV und BRRD2 oder die Auslegung der Motivation von Emittenten hat viel Gestaltungsspielraum und somit Unsicherheit für die Kurse solcher Titel gelassen“, ergänzt der Co-Manager des ARAMEA Rendite Plus (WKN A0NEKQ), Andreas Meyer. Mit der jüngsten Aktualisierung (hier) verdeutlicht die EBA jedoch, dass eben diese Nachranganleihen verschwinden sollen, um weitere Unsauberkeiten in den Bilanzen zu vermeiden. In letzter Konsequenz bedeute dies aus Sicht der ARAMEA-Experten eine Kündigung der Papiere und eine Rückzahlung zu 100%. Hier wittern die Manager gute Chancen, denn zahlreiche Wertpapiere notieren derzeit noch erheblich unter diesem Kursniveau.

„Ein schönes Beispiel ist die Anleihe des niederländischen Finanzinstitutes ING Group (siehe Bild)“, erläutert Pfeil seine Erwartungen. „Nachdem das Papier sich von den März-Tiefständen etwas erholt hatte, stagnierte es in den letzten Wochen ein wenig.“ Direkt nach der Veröffentlichung des EBA-Berichtes preiste der Markt jedoch die erhöhte Kündigungswahrscheinlichkeit ein und die Anleihe zog um mehrere Punkte an. Dennoch liege Sie noch immer 6,5 Punkte unterhalb des potentiellen Kündigungsniveaus.

Hinweise, welche Nachranganleihen besonders von einer Kündigung „bedroht“ sind, kann auch die Stückelung geben. „Papiere, die in 1.000er Stückelungen oder noch geringeren vorliegen und somit für Privatinvestoren einfach zugänglich sind, sind der Regulierung ein besonderer Dorn im Auge“, ist sich Experte Meyer sicher. Dies könne man auch daran ablesen, dass die Anleihen neuen Formates mit Stückelungen von 100.000 und mehr emittiert werden. Hier diversifiziert anzulegen dürfte den meisten Privatanleger schwerfallen. Finanzierungvehikel, die extra für die Emission kreiert werden, möchte der Regulator in Zukunft genauso wenig sehen.

„Eine andere Möglichkeit, diese Papiere vom Markt zu bekommen, sind freiwillige Rückkaufangebote“, ergänzt Vorstand Pfeil. Diese haben jedoch den Nachteil, das oftmals nicht das gesamte Volumen abgerufen wird und eine illiquide Restanleihe am Markt zurückbleibe. Da diese Reste aber viel Arbeit machen, würden Sie in der Regel vom Emittenten letztlich doch gekündigt.

Ob Call oder Rückkaufangebot: die Phantasie weiterer Kapitalmaßnahmen sei bei diesen Papieren wieder im Markt und dürfte sich in weiter anziehenden Kursen zeigen. Hiervon möchten die in diese Papiere investierenden Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN A0NEKQ) und ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN A2DTL7) profitieren. „Umso schöner ist, dass diese Kurszuwächse unabhängig von der weiteren Corona-Entwicklung, den US-Wahlen oder den anstehenden BREXIT-Verhandlungen sind, da sie rein auf regulatorischen Gründen beruhen,“ freut sich Fondsmanager Meyer. Die nächsten 14 Monate könnten somit für Nachranganleger einige positive Überraschungen bereithalten.

 

Quelle: Bloomberg LP
*Die unterschiedlichen Rangstufen können Sie unserer Investorenpräsentation hier entnehmen.

 

Fondsmanager Andreas Meyer über FinCEN, ESG und Fusionen in der Bankenbranche

Fondsmanager Andreas Meyer

Fondsmanager Andreas Meyer

 

 

 

 

 

 

 

Die großen Banken haben einen neuen Skandal: Geldwäschevorwürfe und Leaks rund um das Stichwort FinCEN. Vor dem Hintergrund, dass ESG-Kriterien immer wichtiger werden für Investoren: Sind Banken überhaupt noch invertierbar? Noch dazu tut sich gerade viel bei den Banken: Konsolidierung und Filialstreichungen sowie Fusionsgerüchte, teilweise sogar grenzübergreifend. Was bedeutet das für die Investorenseite. Fondsmanager Andreas Meyer setzt auf Hybridanleihen und bewertet diese Konsolidierung und möglichen Fusionen grundsätzlich positiv: “Wir als langweilige Anleihegläubiger sind an Stabilität interessiert. Und diese Konzentration im europäischen Bankenmarkt bedeutet Stabilität.”