Die Achtziger waren nicht nur die große Zeit der Discos mit unvergessenen Hits, sondern auch ein Zeitraum, in dem sogenannte DISCO-Anleihen aufgelegt wurden. DISCOs – kurz für Discounted Perpetual Floating Rate Notes (FRNs) – wurden damals als regulatorisches Eigenkapital, sogenannte ewige Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit, begeben. Dadurch dass diese Papiere in der Regel nur einen geringen Aufschlag gegenüber Staatsanleihen hatten und an den kurzen variablen Zins – meist LIBOR – gekoppelt sind, notierten sie in Zeiten fallender Zinsen oft mit hohen Preisabschlägen, um den vergleichsweise niedrigen Kupon auszugleichen (häufig unter 90 % vom Nominalwert). Andersherum reagieren diese Titel nun auf die jüngsten Zinsanstiege, da der Kupon regelmäßig (jährlich oder häufiger) neu festgesetzt wird.

„DISCOs waren lange ein tot geglaubtes Segment im Nachrangbereich“, kommentiert Sven Pfeil, ARAMEA-Vorstand und Fondsmanager der auf Nachranganleihen in Sondersituationen spezialisierten Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN A0NEKQ) sowie ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN A2DTL7) die Situation. Durch das Öffnen der Geldschleusen zur Konjunkturbelebung seien die Risiken von Zinserhöhungen nun aber – nicht nur in den USA – eher gestiegen und zusätzlich die Kreditrisiken tendenziell gesunken. Anders als die bekanntlich im Haupt-Fokus der ARAMEA-Fonds stehenden CMS-Anleihen, also nachrangige Papieren (T1-Anleihen), die 2022 ihre Eigenkapital-Anrechenbarkeit – Basel III bedingt – verlieren und daher mit großer Wahrscheinlichkeit von den Emittenten gekündigt werden, könnten DISCOs noch bis Mitte 2025 anrechenbar bleiben.

Quelle: Bloomberg

Das ist ein Grund, warum diese Papiere bislang vom Markt oftmals links liegen gelassen wurden. Dies hat sich in den letzten Tagen aber radikal geändert: Letzte Woche hat die National Westminster Bank (ehemals Royal Bank of Scotland) eines ihrer Papiere, Primary Capital FRNs „Series C“ (ISIN: LU0001547172) gekündigt und damit den Markt überrascht. Das Papier verzeichnete einen Kurssprung von 96% auf 100%. „Wichtiger als dieser Wertbeitrag ist jedoch die damit einhergehende Signalwirkung auf alle anderen Papiere, dass eben nicht nur CMS-Papiere, sondern auch DISCO-Anleihen schon früher vom Markt genommen werden könnten“, ist sich ARAMEA-Co-Fondsmanager Andreas Meyer sicher. „Am letzten Mittwoch bat Societé General zum Tanz und kündigte ein 1986 emittiertes, auf US-Dollar lautendes Papier (ISIN: FR0008202550), welches ebenfalls an den LIBOR gekoppelt ist“, freut sich der Experte. Damit komme hier noch mehr Phantasie in den Markt.

Ein weiterer Kurstreiber sei aktuell die Tatsache, dass viele DISCOs an den LIBOR gekoppelt sind. Der LIBOR hat nach dem Manipulations-Skandal der Vergangenheit als Referenzgröße weitestgehend ausgedient und ist den Regulatoren seither mehr als ein Dorn im Auge. Verschiedentlich wurde dies auch öffentlich kommuniziert und somit weiterer Druck auf die Emittenten ausgeübt, diese Strukturen zu kündigen. Die nun angeheizten Kündigungserwartungen dürften nach Ansicht der Manager zu einer weiteren Neubewertung, also einem leichten „DISCO-Fieber“ in dieser Nachrang-Nische führen.

Über die ARAMEA Asset Management AG
Die ARAMEA Asset Management AG zählt zu den größten unabhängigen Asset Managern in Deutschland. Das 25-köpfige ARAMEA-Team verwaltet aktuell 4 Mrd. Euro in 13 Publikums- und 27 Spezialfonds sowie in Vermögensverwaltungsmandaten. Der Kundenkreis umfasst Sozialversicherungsträger, Verbände, Stiftungen, Versicherungen, Banken, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Family Offices.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht neben Herrn Rolf Hunck aus den Mitgliedern Dr. Dr. Michael Steen, Dr. Jörg Stotz und Gerhard Lenschow. ARAMEA Asset Management AG wird vertreten durch die Vorstände Markus Barth (Vors.) und Sven Pfeil.

Mehr Informationen unter www.aramea-ag.de

Am 30.03.2021 veröffentlichte das Analysehaus Barclays eine Studie zum Wasserstoffmarkt. Diese belegt, dass die Zukunftsaussichten des „grünen“ Wasserstoffs besonders günstig sind.

Durch die Herausgabe der aktuellen Studie der Analysten von Barclays sehen sich die Initiatoren des einzigen aktiven Wasserstofffonds in ihrer Einschätzung bestätigt. Unter anderem arbeiten die Barclay Analysten die Zukunftseinsatzmöglichkeiten heraus. Derzeit ist Wasserstoff überwiegend ein Rohstoff in vielen Industrien, vor allem in der Ölraffination und der Düngemittelproduktion. Ebenso wird er in der Elektronik und Metallurgie verwendet sowie als Treibstoff für Raketen. Zukünftig wird Wasserstoff voraussichtlich fossile Brennstoffe in vielen industriellen Bereichen ersetzen, in denen eine direkte Elektrifizierung nicht umsetzbar ist. Als Brennstoff für den Antrieb von Brennstoffzellen in Zügen, Bussen, Lastwagen oder Rechenzentren. In der Stahlindustrie kann Wasserstoff Kohle ersetzen. Auch die Speicherbarkeit von Stom aus erneuerbaren Energien kann mit Wasserstoff in größerem Maßstab erreicht werden. Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH hat bereits 2020 mit der Service-KVG Hansainvest den einzigen aktiven Wasserstofffonds aufgelegt. Die beiden Fondsinitiatoren Gerd Junker und Carmen Junker sehen seit längerem das Entwicklungspotential des grünen Wasserstoffs. Daher investiert der Fonds GG Wasserstoff (WKN: A2QDR5) entlang der gesamten Wertschöpfungskette dieser Schlüsseltechnologie zur Decarbonisierung der Industrie.

Barclays analysiert, dass der jährliche Markt für Elektrolyseure um das 150-fache wachsen muss damit grüner Wasserstoff bis 2030 rund 15 Prozent des weltweiten Bedarfs an Wasserstoff deckt. Die aktuelle Szenarienanalyse liefert Ergebnisse, die alle auf eine mehrjährige Wachstumsbranche deuten, die heute unterschätzt wird. Der Markt für Elektrolyse Hersteller wird auf 15 Mrd. € jährlich bis 2030 geschätzt. Barclays glaubt, dass ITM Power, McPhy und Nel über die finanziellen Ressourcen verfügen, um in großem Maßstab zu produzieren und Einheiten für den Einsatz in der ersten Entwicklungsstufe von 100MW+ Projekten mit grünem Wasserstoff zu liefern. Bereits 2023 könnte sich ein klares Bild über die Rentabilität und Struktur der Branche ergeben. Die Präferenz legen sie für ITM und Nel basierend auf dem höheren Aufwärtspotenzial, aufgrund des Engagements in der Protonenaustauschmembran (PEM)-Technologie und die frühen Schritte zur Kapazitätserweiterung. Der Fondsadvisor des GG Wasserstoff, Gerd Junker meint dazu: „Wir sehen enormes mittel- bis langfristiges Aufwärtspotential, der Wasserstoffmarkt gleicht einem 4-Wochen alten Neugeborenen. Wir haben große Gewissheit und Zuversicht, dass daraus ein Erwachsener werden wird. Nicht nur Elektrolyseure werden von der Entwicklung des Marktes profitieren, auch der Bereich der Zulieferer und Brennstoffzellenherstellung wird derzeit im Potential noch unterschätzt“. Carmen Junker ergänzt: „Kurzfristig könnte es möglicherweise noch leichtes Abwärtspotential geben. Der Rücksetzer bietet jedoch Investoren, die den Wasserstoffzug bisher verpassten, eine Chance zum Einstieg“.

Mehr zum Thema Wasserstoff erfahren Sie bei unserem Webinar am 13. April 2021 um 10:30 Uhr

Über Grünes Geld
Die Grünes Geld GmbH (Vertriebsstelle GG Wasserstoff) und das Schwesterunternehmen Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH (Berater des GG Wasserstoff Fonds WKN: A2QDR5) mit Sitz in Aschaffenburg sind Vorreiter der nachhaltigen Geldanlage. Die Gründer und Geschäftsführer Carmen Junker und Gerd Junker setzen sich seit rund 20 Jahren dafür ein, dass die private Geldanlage nachhaltig, ökologisch und sozial korrekt aufgestellt ist. Das Themengebiet Cleantech spielt für Gerd Junker seit über 15 Jahren eine zentrale Rolle im Asset-Management. Dabei kombiniert er als Diplom Ingenieur für Elektrotechnik und Diplom Wirtschaftsingenieur sein Wissen aus der technischen Welt mit seiner Expertise als Asset Manager.

Langfristig da und immer zuverlässig zu sein, dies sind vertrauensbildende Maßnahmen, die jede Ärztin und jeder Arzt den Patienten gerne bieten möchte. Umso schöner, wenn dies auch für einen Fonds gilt, der sich dem hippokratischen Eid verpflichtet fühlt. Der ARAMEA Hippokrat (WKN 979228) hat entsprechend das Ziel, das Kapital der Anleger zu schützen. Das Rezept stimmt jedenfalls, auch in Zeiten von negativen Zinsen: Die Strategie konnte nicht nur über 10 Jahre, sondern auch über 3 und 5 Jahre beweisen, dass sie zu den Besten ihrer Klasse (Mixed Asset EUR Flex – Europe) zählt. Anders wäre es kaum erklärlich, warum der ARAMEA Hippokrat in diesem Jahr die Refinitiv Lipper Awards über alle diese genannten Zeiträume erhält, was in dieser kompetitiven Vergleichsgruppe eher ungewöhnlich ist. „Wir sind unglaublich dankbar für diese tollen Auszeichnungen“, freut sich Markus Barth, Vorstandsvorsitzender der ARAMEA Asset Management aus Hamburg. Gleichzeitig sei dies eine Verpflichtung für die Zukunft.


Kern der Strategie ist ein disziplinierter Ansatz von Senior Portfoliomanager Ulf Moritzen, der dabei auch nicht jedem Hype hinterherläuft. „Mein Team und ich sind sehr stolz auf die drei Refinitiv Lipper Awards und werden uns sicher nicht darauf ausruhen,“ kommentiert Moritzen die besondere Auszeichnung. Diese sei nicht auf eine aggressive Positionierung im letzten Jahr zurückzuführen, sondern Ausdruck der langjährigen und intensiven Arbeit. So nutze der Fond nicht nur kurzfristige Trends, sondern orientiere sich an den längerfristigen Entwicklungen und sei dabei in seinem Kapitaleinsatz hoch flexibel. „Wenn mir die Bewertungen nicht gefallen, lasse ich gerne auch mal eine Chance liegen und schaue eher, dass das Portfolio auch funktioniert, wenn der Marktkonsens sich irrt,“ stellt Moritzen fest.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir als Ankerinvestor schon von Anfang an im ARAMEA Hippokrat investiert sind“, kommentiert Geschäftsführer Harald Spiegel vom Versorgungswerk der Ärztekammer Schleswig-Holstein. So sei man besonders von dem überragenden Stock Picking des Teams und dem gleichzeitig disziplinierten Risikomanagement seit Jahren sehr überzeugt. Daher könnte der Fonds, trotz des Namens, nicht nur für Ärzte, sondern für eine breitere Anlegerschaft interessant sein. Nach der guten Performance der letzten Jahre nimmt die Strategie nun die viel beachtete 100 Mio. Euro Marke ins Visier.


Über die ARAMEA Asset Management AG
Die ARAMEA Asset Management AG zählt zu den größten unabhängigen Asset Managern in Deutschland. Das 25-köpfige ARAMEA-Team verwaltet aktuell 4 Mrd. Euro in 13 Publikums- und 27 Spezialfonds sowie in Vermögensverwaltungsmandaten. Der Kundenkreis umfasst Sozialversicherungsträger, Verbände, Stiftungen, Versicherungen, Banken, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Family Offices.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht neben Herrn Rolf Hunck (Vors.) aus den Mitgliedern Dr. Dr. Michael Steen, Dr. Jörg Stotz und Gerhard Lenschow. ARAMEA Asset Management AG wird vertreten durch die Vorstände Markus Barth (Vors.) und Sven Pfeil.
Mehr Informationen unter www.aramea-ag.de

Fondsmanager Andreas Meyer über die aktuellen Bewertungen am Anleihenmarkt.

Fondsmanager Andreas Meyer

Fondsmanager Andreas Meyer

 

 

 

 

 

 

 

Jährliche Kuponzahlungen von knapp 6 %, das klingt für Anleihegläubiger attraktiv. Doch auch emittierende Unternehmen haben durchaus gute Gründe. Fondsmanager Andreas Meyer von ARAMEA: “Mit der Hybridanleihe haben Unternehmen überaus attraktive Möglichkeiten Eigenkapital aufzubauen. Das ist gegenüber einer Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien so interessant, dass diese Unternehmen bereit sind, höhere Coupons zu zahlen.” Und immer mehr Unternehmen gehen diesen Weg. Vodafone, Volkswagen, Otto oder Lenzing. “Eigenkapital ist so ein starkes Argument, dass sich immer mehr Unternehmen dafür interessieren. Die Emissionstätigkeit nimmt unfassbar zu.” Der Anleihenmarkt ist derzeit stabil. Aber auch in der Nachrangwelt ist bereits vieles sehr sportlich bewertet. “Daher sind wir etwas defensiver aufgestellt derzeit. Da tanzen wir doch etwas dichter am Ausgang.” Doch Anleger sollten gut abwägen. “Spielregeln sind nicht trivial und einfach zu durchschauen. Daher sollte man sich der Risiken bewusst sein.”

 

 

 

 

Der INVIOS Vermögensbildungsfonds (WKN: A2N82F) verdoppelt die Ausschüttung an seine Anleger. Seit Auflage in 2019 erzielte der Fonds eine Performance von +16,69% und erreichte die € 25 Mio. Assets under Management

Das disziplinierte Handeln und konsequente Risikomanagement von Nikolas Kreuz und seinem Team, hat sich im Berichtszeitraum deutlich bewährt. INVIOS hat infolgedessen die letztjährige Ausschüttung in Höhe von 0,5% in diesem Jahr verdoppelt. Mit der gestrigen Kursentwicklung sind den Anlegern entsprechend ihrer Investition 1% in Form von Fondsanteilen ausgeschüttet worden, die den Depots in den nächsten Stunden gutgeschrieben werden.

Hamburg, 1. März 2021

Grüner Wasserstoff, das flüssige Gold, wie er manchmal genannt wird, ist der zentrale Hoffnungsträger für den Umbau der Welt in eine CO2-neutrale Gesellschaft. Das Marktpotential ist gewaltig und wird von einem renommierten US-Unternehmensberater auf USD 2,5 Billionen Dollar p.a. in 2050 geschätzt. Größter Hemmschuh gegenüber fossilen Brennstoffen sind aktuell die höheren Kosten. Doch dies wird sich mit der industriellen Skalierung, durch neue Technologien und günstiger verfügbare grüne Energie ändern. Diese glänzenden Aussichten haben den Aschaffenburger Vermögensverwalter Grünes Geld, der seit 2007 auf nachhaltige Anlagen spezialisiert ist, dazu bewogen, im Dezember letzten Jahren den weltweit ersten Fonds aufzulegen, der ausschließlich in Unternehmen der Wasserstoff-Branche investieren möchte. Der Fonds “GG Wasserstoff” investiert aktiv weltweit entlang der gesamten Wertschöpfungskette des grünen Wasserstoffs.

“Wir beobachten die Titel bereits seit Jahren und waren schon lange in die einzelnen Aktien investiert,” erläutert Carmen Junker, Co-Geschäftsführerin und Fondsmanagerin des GG Wasserstoff (WKN: A2QDR5). Da sei es ein kleiner Schritt gewesen, das erworbene Know-how in einem Sondervermögen zusammenzufassen. “Bei unseren Investments interessieren uns insbesondere auch Firmen, die erst künftig eine zentrale Rolle in der Wasserstoff-Industrie spielen werden”, ergänzt Gerd Junker, Co-Geschäftsführer von Grünes Geld und Fondsmanager. Als Beispiel nennt er den Automobilzulieferer ElringKlinger, der seit 10 Jahren an Brennstoffzellen forscht und nun von Airbus als Partner gewählt wurde, um bis 2035 klimaneutrale Flugzeuge zu entwickeln. Solche Unternehmen, die ihr Geld derzeit vorrangig noch woanders verdienen, würden häufig noch nicht als “Wasserstoff-Unternehmen” wahrgenommen und böten daher noch Potential, so der Experte.

Um den Vertrieb des zukunftsträchtigen Fonds zu stärken, hat Grünes Geld eine Kooperation mit der PUNICA Invest geschlossen. “Wir sind sehr stolz darauf, dass uns Grünes Geld das Vertrauen schenkt”, kommentiert PUNICA-Geschäftsführer Stephan Lipfert. “Der GG Wasserstoff ergänzt unser Angebot auf der Aktienseite mit einer weiteren nachhaltigen Strategie und ist ein sehr schönes Satelliteninvestment für gut diversifizierte Portfolios.” Besonders spannend sei dabei die klare Fokussierung der Strategie, die es Anlegern ermögliche, sehr gezielt Exposure in dieser Querschnittsbranche zu nehmen.

Zur Anmeldung

In unserem Webinar am 16. März 2021 um 10:30 Uhr sprechen wir mit den beiden Fondsmanagern Carmen und Gerd Junker über die Wasserstoffindustrie, die aktuellen Marktbewegungen und ihren Fonds.

Die Nachhaltigkeitsvisionäre von Grünes Geld

Seit nun fast 20 Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Ihre private Geldanlage nachhaltig, ökologisch und sozial korrekt aufgestellt ist. Wir haben ein offenes Ohr für Sie und freuen uns, Ihre Wünsche umzusetzen. Dass Sie bei uns stets das gute Gefühl haben, im Mittelpunkt unseres Interesses zu stehen, ist kein Zufall: Wir haben Freude daran Ihre Finanzen jeden Tag ein Stückchen grüner werden zu lassen.

PUNICA Invest ist die gemeinsame Vertriebsorganisation der ARAMEA Asset Management AG und der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH. Sie vereinigt die Produkt- und Servicestärke beider Häuser und bietet Investoren eine breite Palette von passenden Investmentlösungen für die zunehmenden Herausforderungen am Kapitalmarkt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zu unserer digitalen PUNICA Invest Roadshow am 9. und 11. Februar 2021 einladen – ein breites Programm mit Volkswirten und Fondsmanagern aus den verschiedensten Assetklassen erwartet Sie.

Die Veranstaltung ist beim FPSB Deutschland unter der Nummer 21-030 registriert und wird
mit 3,5 CPD-Credits bewertet.

Anmeldung 09. Febuar 2021        Anmeldung 11. Februar 2021

Den Startpunkt bildet ein gemeinsamer Marktausblick von Carsten Mumm (Chefvolkswirt, Privatbank DONNER & REUSCHEL) und Folker Hellmeyer (Chefanalyst, SOLVECON INVEST).

In unserem Rentenpanel diskutieren wir mit Sven Pfeil (Vorstand, ARAMEA Asset Management), Christian Bender (Senior Portfoliomanager, SIGNAL IDUNA Asset Management) und Daniel Zimmer (Leiter Wandelanleihen, ARAMEA Asset Management) über Zinswüsten und suchen nach den verbleibenden Oasen.

Für das Aktienpanel haben wir mit Jan Beckers (Chief Investment Officer, BIT Capital), Dr. Wolfram Eichner (Geschäftsführer & Analyst, APUS Capital) sowie Bodo Orlowski (Teamleiter Volkswirtschaft & Aktienselektion, SIGNAL IDUNA Asset Management) drei Experten aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und nachhaltige Infrastruktur eingeladen. Drei Themen, die 2020 schon für Aufsehen sorgten und weiteren Rückenwind haben könnten.

Im abschließenden Panel zu alternativen Anlagen sprechen wir mit Prof. Dr. Michael Becken (Geschäftsführer, BECKEN Invest & Becken Asset Management) über die aktuelle Situation im Immobilienbereich in Zeiten von Mietpreisbremsen und Home-Office. Zudem wagt Nico Baumbach (Teamleiter Dachfonds & Senior Portfoliomanager, SIGNAL IDUNA Asset Management) einen Blick auf das Segment der Edelmetalle in einer ausufernden Schuldenwelt, während Lars Dollmann (Leiter alternative Anlagen, ARAMEA Asset Management) die Eignung von Long-Short-Strategien in volatilen Zeiten erörtert.

Moderiert wird unsere Roadshow vom ehemaligen n-tv-Moderator Andreas Franik, der dort sowohl in der Telebörse als auch bei „Märkte am Morgen“ zu sehen war. Herr Franik bindet auch Ihre Fragen in die Diskussion ein.

Sollten Sie an diesen Terminen verhindert sein, senden wir Ihnen im Nachgang gern die Aufzeichnung unserer Roadshow zu.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Die DZ BANK AG teilte letzte Woche mit, dass sie alle noch ausstehenden Tier 1 Emissionen, die die DZ BANK über Zweckgesellschaften aufgelegt hat, ordentlich kündigt und zurückzahlt. Insgesamt handelt es sich um 8 Papiere mit einem Volumen von 1,41 Milliarden Euro. Hintergrund der Kündigung sind die neuen Regeln nach Basel III, die dazu führen, dass Tier 1 Emissionen alten Formates ihre Anrechenbarkeit auf das Eigenkapital verlieren. Um dies auszugleichen, hatte die DZ BANK in den letzten Jahren bereits zahlreiche neue Papiere im gesamten Volumen von 2,15 Milliarden Euro emittiert.

„Damit ist die DZ BANK das erste Haus, das sich in diesem Jahr für die regulatorischen Veränderungen durch Basel III in 2022 vorzeitig gut aufgestellt hat“, sagt ARAMEA-Vorstand Sven Pfeil, der mit seinen Fonds ARAMEA Rendite Plus (WKN: A0NEKQ) und ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (A2DTL7) in 7 der 8 Anleihen, die nun gekündigt wurden, investiert ist. „Wir erwarten hier in den kommenden Monaten eine erhöhte Aktivität auch anderer Emittenten“, erklärt Pfeil weiter. Diese hätten ähnlich wie die DZ BANK die neuen Anleihen bereits emittiert und bräuchten nun nur noch die alten Formate zurückzunehmen. Eine Kündigung sei dabei oftmals die bessere – wenn auch für den Emittenten auf den ersten Blick teurere – Lösung, da bei einem Rückkaufangebot, welches auch unter 100% liegen könne, oftmals nicht das gesamte Volumen angedient werde.

Quelle: Bloomberg

„Wir haben uns vor allem im vierten Quartal letzten Jahres verstärkt in diesen Anleihen positioniert, bei denen wir eine hohe Kündigungswahrscheinlichkeit sehen. Klassisches Nachrangrisiko erscheint z.T. bereits sportlich bewertet“, ergänzt Co-Fondsmanager Andreas Meyer. Abgesehen von den durch Kündigungen in der Regel erfolgenden Kurssprüngen (siehe Chart) sei auch interessant, dass die zu vereinnahmenden Renditen unabhängig vom sonstigen Marktgeschehen seien. Zwischen Mitte Februar und Mitte Mai wird der mittlerweile über eine Milliarde schwere Fonds ARAMEA Rendite Plus und die 400 Millionen Euro große nachhaltige Variante nun die Rückzahlungen erhalten. An Ideen, was man mit dem freiwerdenden Kapital machen kann, mangelt es nicht. „US-Banken sind nach wie vor interessant bewertet, selbst unter Berücksichtigung der Währungsabsicherungskosten – zumal sie aktuell eine höhere Kreditqualität aufweisen als europäische Titel,“ beschreibt Meyer die Marschrichtung. „Die Regulatorik wird uns auch in Zukunft nicht in Ruhe lassen, was wir hier zu Gunsten unserer Investoren ausnutzen können“. Weiteres Ziel sei es, sich zunehmend in Versicherungspapieren zu engagieren, da hier die regulatorischen Veränderungen durch Solvency II erst 2026 in Kraft treten und es dort im Vorfeld auch zur Kündigung von Papieren alten Formates kommen sollte.

 

Über ARAMEA Asset Management AG:
ARAMEA Asset Management AG zählt zu den größten unabhängigen Asset Managern in Deutschland. Das 25-köpfige ARAMEA-Team verwaltet aktuell 4 Mrd. Euro in 13 Publikums- und 27 Spezialfonds sowie in Vermögensverwaltungsmandaten. Der Kundenkreis umfasst Sozialversicherungsträger, Verbände, Stiftungen, Versicherungen, Banken, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Family Offices.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht neben Herrn Hunck aus den Mitgliedern Dr. Dr. Michael Steen, Dr. Jörg Stotz und Gerhard Lenschow. ARAMEA Asset Management AG wird vertreten durch die Vorstände Markus Barth (Vors.) und Sven Pfeil.

ARAMEA Asset Management AG
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Telefon: +49 40 866 488 0
Telefax: +49 40 866 488 499