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Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt Zeiten an den Finanzmärkten, da passiert wochen- oder gar monatelang vergleichsweise wenig – und dann gibt es Phasen wie im März, in denen innerhalb weniger Tage gefühlt ein ganzes Kapitalmarktjahr an einem vorbeizieht. Credit Suisse und SVB lassen grüßen. Warum der rasante Zinsanstieg der letzten Monate nun zunehmend für ein Knirschen im Gebälk der Weltwirtschaft sorgt lesen Sie im neuen „Q“ von ARAMEA-Chefvolkswirt Felix Herrmann.

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Nachdem von der Bankenseite im März eher ungünstige Meldungen dominierten – insbesondere für Investoren von Credit Suisse AT1-Papieren – zeigte HSBC Anfang April, dass es auch anders geht. Mit der Kündigung Ihrer DISCO-Anleihen setzte die Bank ein deutliches Zeichen der Stärke und brachte eine MengePhantasie zurück in dieses Segment des Nachrangmarktes. Die ganze Geschichte sowie eine aktuelle Einschätzung von ARAMEA-Vorstand Sven Pfeil finden Sie im Interview auf dem FONDS professionell KONGRESS.

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In seinem Gastbeitrag „Neurofinanz: Die 7 Sünden bei der Geldanlage“ untersucht Nikolas Kreuz, Leiter des Instituts für Vermögenssicherung & Asset Management und Fondsadvisor des INVIOS Vermögensbildungsfonds (WKN A2N82F) die typischen Anlagefehler und wie man diese mit Hilfe der Neurofinanzumgehen kann.

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Zum Abschluss noch zwei Themen in eigener Sache:

Erstens:

Wir bedanken bei allen Beraterinnen und Beratern, die uns ein Fondsvolumen von erstmalig über 400 Mio. USD beim HANSAgold (WKN A0NEKK) beschert haben. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Nico Baumbach, der die Strategie seit 2009 managt. Zudem ein großes Dankeschön an alle Kolleginnen undKollegen der SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH, HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH und vom Bankhaus DONNER & REUSCHEL für die großartige Zusammenarbeit!

Zweitens:

Wir suchen Verstärkung für unser wachsendes Team.

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Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Stephan Lipfert 

Managing Director

Alle Veranstaltungen

Link zum Kopieren: punica-invest.de/veranstaltungen/

Top Thema

ARAMEA Fonds profitieren vom Kurssprung bei DISCO-Anleihen!

Die Achtziger waren nicht nur die große Zeit der Disco-Hits , sondern auch ein Zeitraum in dem sogenannte DISCO-Anleihen aufgelegt wurden. DISCOs (kurz für Discounted Perpetual Floating Rate Notes) wurden damals als regulatorisches Eigenkapital mit

unbegrenzter Laufzeit begeben und sind häufig an den LIBOR gekoppelt.

Der LIBOR hat nach dem Manipulations-Skandal der Vergangenheit als Referenzgröße weitestgehend ausgedient und ist den Regulatoren seither ein Dorn im Auge.

Nun kündigte die HSBC vier DISCO-Bonds mit einem Gesamtvolumen von ca. 2 Mrd. USD. Die entsprechenden Anleihen werden von uns im ARAMEA Rendite Plus und ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig gehalten und erfreuen uns mit einem saftigen Kursprung.

Die aktuelle Situation bei den Nachranganleihen bespricht Sven Pfeil im Interview mit Andreas Franik auf dem FONDS professionell KONGRESS 2023 in Mannheim.

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ARAMEA Quarterly “Q” 02/2023

Knirschen im Gebälk

Es gibt Zeiten an den Finanzmärkten, da passiert wochen- oder gar monatelang vergleichsweise wenig – und dann gibt es Phasen, in denen innerhalb weniger Tage gefühlt ein ganzes Kapitalmarktjahr an einem vorbeizieht. Eine solch intensive Phase haben wir jüngst wieder einmal durchlebt – oder besser: durchleben müssen.

Durch den rasanten Zinsanstieg der letzten Monate beginnt zunehmend das Knirschen im Gebälk der Weltwirtschaft. Noch bis vor kurzem war die vorherrschende Markterwartung, dass es zuvorderst die erodierende Profitabilität der Unternehmen sowie die entsprechenden Folgewirkungen sein dürften, welche die globale Wirtschaft in die „Rezessionsknie“ zwingen werden. Mit der Pleite einer US-Bank, deren Name in Europa bis vor kurzem wohl nur wenige Finanzmarktteilnehmer kannten, wurde ein Dominoeffekt in Gang gesetzt, dessen Ende Stand heute nur schwerlich absehbar ist. Aber Fakt dürfte sein, dass aufgrund des gestiegenen Drucks im Bankensystem die Kreditvergabetätigkeit der Geldhäuser in den kommenden Monaten spürbar restriktiver ausfallen und so den konjunkturellen Abwärtsdruck verstärken dürfte.

Die Zentralbanken stehen entsprechend abermals vor einem Dilemma und die Gefahr eines Politikfehlers seitens der Geldpolitik ist aktuell ohne Frage erhöht. Dieses Mal stehen die „Dilemma-Experten“ vor der Herausforderung, Preis- und Finanzmarktstabilität gleichzeitig zu wahren. Einen Kompromiss bei der Inflationsbekämpfung einzugehen, können sich die Zentralbanken allerdings kaum leisten. EZB & Co. sind gezwungen, der nach wie vor viel zu hohen Inflation die Stirn zu bieten. Durch eine restriktivere Kreditvergabe der Geschäftsbanken bzw. die jüngste Verschärfung der Refinanzierungsbedingungen („Financial Conditions“) dürfte das Ende der Zinsanhebungszyklen nun dennoch etwas früher erreicht werden als noch vor Monatsfrist erwartet.

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HANSAgold erreicht 400 Mio. $ Assets under Management

Wir möchten uns herzlich bei allen Investierten für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Es macht es uns stolz, dass wir die Strategie im Volumen verdoppeln konnten, seit wir die Betreuung in 2020 übernommen haben.

Ein großes Dankeschön gilt auch dem Fondsmanager Nico Baumbach, der die Strategie seit Auflage in 2009 erfolgreich verwaltet.

Abschließend möchten wir uns auch bei unseren geschätzten Kolleginnen & Kollegen der SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH, HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH & Bankhaus DONNER & REUSCHEL für die großartige Zusammenarbeit bedanken.

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Die PUNICA Invest sucht Verstärkung

Wir schreiben aktuell die folgenden Stellen aus:

(Alle Details unter: https://punica-invest.de/senior-office-manager2023/)

Beginn 01.08.2023 eine/n Senior Office Manager (M/W/D)

Details
Bei PUNICA Invest bringen Sie Ihre individuellen Talente und Expertise in einem motivierten und flexiblen Arbeitsumfeld ein. Sie übernehmen ein hohes Maß an Verantwortung, meistern anspruchsvolle Herausforderungen selbstständig mit Gestaltungsspielraum und in Zusammenarbeit mit professionellen
Teams. Flexible Arbeitsmodelle ermöglichen Ihnen, berufliche und persönliche Ambitionen in Einklang zu bringen

Arbeiten bei PUNICA Invest
Wir sind eine erfolgreiche Multiboutiquen-Plattform mit Fokus auf die DACH-Region. Bei uns arbeiten heißt, Dynamik im familiären Umfeld zu leben. Unsere Mitarbeitenden machen den wesentlichen Unterschied. Der Mensch zählt. Als Vertriebsorganisation der ARAMEA Asset Management AG und der HANSAINVEST
Hanseatische Investment-GmbH haben wir starke Partner an unserer Seite und stehen für gesundes Wachstum und gemeinsame Erfolge.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wenn Sie Ihr Know-how und Ihr Talent in eine dynamische Multiboutiquen-Plattform einbringen wollen und ein angenehmes Arbeitsklima schätzen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Gehaltsvorstellung.

Ansprechpartner:
Stephan Lipfert
stephan.lipfert@punica-invest.de
040/866488-114

Monatsbericht ELM Global TICO

Monatsbericht ELM Global TICO
Daniel Kröger – Ehrke & Lübberstedt

Neurofinanz: Die 7 Sünden bei der Geldanlage

Gastbeitrag von Nikolas Kreuz, INVIOS GmbH

Mit dem Gastbeitrag von Herrn Dipl.-Kfm. Nikolas Kreuz, Leiter des Instituts für Vermögenssicherung & Asset Management, möchten wir Ihnen die typischen Anlagefehler aufzeigen und wie Sie diese mit Hilfe der Neurofinanz vermeiden können.

Die Kunst des erfolgreichen Anlegens:

„Die Börse ist voller Menschen, die den Preis von allem, aber den Wert von nichts kennen“. Dieses Zitat von Philip Fisher veranschaulicht die Diskrepanz zwischen Finanzwissen und effektiver Entscheidungsfindung an der Börse. Selbst wenn der Einzelne ein Verständnis für Finanzkennzahlen bzw. marktbestimmende Daten hat, trifft er aufgrund psychologischer Faktoren suboptimale Entscheidungen. Die Neurofinanz kombiniert die Erkenntnisse der Neurowissenschaften und der Finanzwissenschaft, um die neuronalen Prozesse, die unsere Entscheidungen beeinflussen, besser zu verstehen. Mit Hilfe von MRT bzw. BOLD-Verfahren untersuchen Neurofinanz-Forscher, wie das Gehirn auf finanzielle Reize wie Risiko und Belohnung reagiert und wie diese Reaktionen Investitionsentscheidungen massiv beeinflussen. Die Erkenntnisse aus diesem Wissenschaftsbereich haben weitreichende Auswirkungen auf unser Finanzverhalten auf die Entwicklung erfolgreicher Anlagestrategie.

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Aufzeichnungen

16.03.2023

Ad Hoc-Update: Credit Suisse und Nachranganleihen

15.03.2023

Update Webinar zum GG Wasserstoff

Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier

Wesentliche Risiken

Der Wert einer Anlage und die Erträge hieraus können sowohl steigen als auch fallen und es ist möglich, dass Anleger den ursprünglich angelegten Betrag nicht zurückerhalten.

Wichtige Information

Diese E-Mail richtet sich ausschließlich an professionelle Anleger und Finanzberater. Eine Weitergabe an Dritte, insbesondere an Privatkunden, ist nicht gestattet.

Dieses Marketingdokument dient lediglich der Information und stellt keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Fondsanteilen, noch zur Übernahme einer Strategie dar. Dieses Dokuments stellt insbesondere keinen spezifischen Anlagerat dar, und lässt somit individuelle Bedürfnisse und Interessen eines Anlegers unberücksichtigt.

Die in diesem Material dargestellten Prognosen und Marktaussichten sind subjektive Einschätzungen und Annahmen des Fondsmanagements oder deren Vertreter. Diese können sich jederzeit und ohne vorherige Ankündigung ändern. Es kann keine Zusicherung gegeben werden, dass die Prognosen wie vorhergesagt eintreten werden. 

Herausgeber dieser Information ist:
PUNICA Invest GmbH
Mönckebergstraße 31
20095 Hamburg

Deutschland


Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wenn Sie Ihr Know-how und Ihr Talent in eine dynamische Multiboutiquen-Plattform einbringen wollen und ein angenehmes Arbeitsklima schätzen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Gehaltsvorstellung.

Ansprechpartner:
Stephan Lipfert
stephan.lipfert@punica-invest.de
040/866488-120

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

es gibt Zeiten an den Finanzmärkten, da passiert wochen- oder gar monatelang vergleichsweise wenig – und dann gibt es Phasen, in denen innerhalb weniger Tage gefühlt ein ganzes Kapitalmarktjahr an einem vorbeizieht. Eine solch intensive Phase haben wir jüngst wieder einmal durchlebt – oder besser: durchleben müssen.

Durch den rasanten Zinsanstieg der letzten Monate beginnt zunehmend das Knirschen im Gebälk der Weltwirtschaft. Noch bis vor kurzem war die vorherrschende Markterwartung, dass es zuvorderst die erodierende Profitabilität der Unternehmen sowie die entsprechenden Folgewirkungen sein dürften, welche die globale Wirtschaft in die „Rezessionsknie“ zwingen werden. Mit der Pleite einer US-Bank, deren Name in Europa bis vor kurzem wohl nur wenige Finanzmarktteilnehmer kannten, wurde ein Dominoeffekt in Gang gesetzt, dessen Ende Stand heute nur schwerlich absehbar ist. Aber Fakt dürfte sein, dass aufgrund des gestiegenen Drucks im Bankensystem die Kreditvergabetätigkeit der Geldhäuser in den kommenden Monaten spürbar restriktiver ausfallen und so den konjunkturellen Abwärtsdruck verstärken dürfte.

Die Zentralbanken stehen entsprechend abermals vor einem Dilemma und die Gefahr eines Politikfehlers seitens der Geldpolitik ist aktuell ohne Frage erhöht. Dieses Mal stehen die „Dilemma-Experten“ vor der Herausforderung, Preis- und Finanzmarktstabilität gleichzeitig zu wahren. Einen Kompromiss bei der Inflationsbekämpfung einzugehen, können sich die Zentralbanken allerdings kaum leisten. EZB & Co. sind gezwungen, der nach wie vor viel zu hohen Inflation die Stirn zu bieten. Durch eine restriktivere Kreditvergabe der Geschäftsbanken bzw. die jüngste Verschärfung der Refinanzierungsbedingungen („Financial Conditions“) dürfte das Ende der Zinsanhebungszyklen nun dennoch etwas früher erreicht werden als noch vor Monatsfrist erwartet.

Aber machen wir uns nichts vor: Eine Einhegung eines Inflationsproblems mit derart epischem Ausmaß, wie wir es gerade vor uns haben, kann wohl nur schwerlich ohne ökonomische Bremsspuren in Form einer zumindest mittelschweren Rezession vonstatten gehen.

Den Finanzmärkten könnten noch einige wacklige Wochen bevorstehen. Sollten US-Notenbank und EZB jedoch tatsächlich im zweiten bzw. dritten Quartal ihre Anhebungszyklen beenden, sollten sich insbesondere die Rentenmärkte wachsender Beliebtheit erfreuen. Aber auch Technologieaktien könnten ihr Comeback fortsetzen.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Felix Herrmann, CFA

Chefvolkswirt Aramea Asset Management AG

 

 

 

 

 

 

 

Frankfurter Absicherungsspezialist LeanVal und ARAMEA gehen Vertriebskooperation ein

 

Der Hamburger Vermögensverwalter ARAMEA Asset Management AG und die LeanVal Asset Management AG aus Frankfurt/Main, ein etablierter Anbieter alternativer optionsbasierter Volatilitäts-  sowie Multi-Asset-Strategien, kooperieren in Zukunft beim Vertrieb des Gamma Plus Fonds in Deutschland. Im Rahmen der Partnerschaft soll LeanVal eng mit der ARAMEA- und HANSAINVEST-Tochtergesellschaft PUNICA Invest zusammenarbeiten.

„Der nach Artikel 8 ESG-konforme Fonds vereint Rentenerträge sowie Elemente aus Risikoprämien- und Black-Swan-Strategien in einem Produkt. Ziel ist es kontinuierliche und prognosefreie Erträge zu erzielen, die unkorreliert zur Benchmark sind,“ umschreibt Markus Buchmann, Fondsmanager des Gamma Plus (WKN A2PYPV | A2PYPU) das Ziel der Strategie. Dabei lasse sich die Strategie in jedes gut diversifizierte Portfolio als zusätzliche Absicherung integrieren.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass LeanVal uns als Partner für seine Vertriebsaktivitäten in Deutschland ausgewählt hat“, kommentiert Stephan Lipfert, Geschäftsführer der PUNICA Invest die Zusammenarbeit. „Gerade in unsicheren Zeiten, wie wir sie aktuell wieder erleben müssen, kann der Gamma Plus einen positiven Beitrag in vielen Portfolios leisten,“ so der Vertriebsexperte weiter.

AUBREY CAPITAL MANAGEMENT GEHT PARTNERSCHAFT MIT ARAMEA ASSET MANAGEMENT EIN, UM SEIN ENGAGEMENT IN DEUTSCHLAND ZU VERSTÄRKEN

Aubrey Capital Management, der in Edinburgh und London ansässige Spezialist für globale Aktienanlagen, hat heute bekannt gegeben, dass er mit ARAMEA Asset Management, einem der größten unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland, eine Partnerschaft eingeht, um sein Engagement auf dem deutschen Fondsmarkt zu verstärken.

Die Partnerschaft wird es Aubrey ermöglichen, eng mit ARAMEA und insbesondere deren Tochtergesellschaft PUNICA Invest zusammenzuarbeiten, um die notwendige Unterstützung und Expertise für den erfolgreichen Vertrieb der Aubrey-Produktpalette zu bieten. Zu den Produkten gehört der von Andrew Dalrymple, Rob Brewis und John Ewart verwaltete Aubrey Global Emerging Markets Opportunities Fund, der im Februar 2022 in Deutschland zum Vertrieb zugelassen wurde und seitdem von den deutschen Kunden gut angenommen wird.

Myra Chan, Sales Director und Mitglied des Nachhaltigkeitsausschusses bei Aubrey, kommentierte: “Wir sehen Deutschland als einen Schlüsselmarkt für die globale Expansion von Aubrey. Unsere Fondspalette erweist sich in Deutschland als beliebt, vor allem, weil deutsche Anleger Boutique-Asset-Manager wie Aubrey schätzen und unterstützen, die einen hochdifferenzierten Ansatz bieten und diversifizierte Alpha-Quellen für ihre Portfolios generieren können. Ich freue mich auf eine enge Zusammenarbeit mit dem PUNICA -Team, dessen Vertriebsbasis die von Aubrey in hohem Maße ergänzt.”

„Wir sind sehr stolz darauf, das Aubrey uns als zusätzliche Hilfe für Ihre Vertriebsaktivitäten in Deutschland ausgewählt hat,“ kommentiert Stephan Lipfert, Geschäftsführer der PUNICA Invest die Zusammenarbeit. „Der hochspannende Investmentprozess gepaart mit der herausragenden und langjährigen Expertise des Fondsmanagementteams hat mich sofort überzeugt,“ so der Vertriebsexperte weiter.

Die ARAMEA Asset Management AG aus Hamburg, legt zum 15. März ihren ersten Renten-Laufzeitenfonds auf. Der Fonds strebt eine erwartete Zielrendite von ca. 5,1% vor Kosten und eine Ausschüttungsrendite von ca. 2% an. Die Zeichnungsphase der Strategie läuft noch bis zum 31. Mai 2023. Mit diesem Fondsvehikel ermöglicht es der Hamburger Vermögensverwalter Privatanlegern die seit vielen Jahren im institutionellen Geschäft erworbene Expertise des Hauses zu nutzen und in ein breit diversifiziertes Rentenportfolio zu investieren.

„In den letzten Jahren wurden viele Privatanleger durch die niedrigen bzw. negativen Zinsen dazu gezwungen, Risiken einzugehen, die Sie unter Umständen gar nicht haben wollten,“ ist sich ARAMEA-CEO Markus Barth sicher. Durch die massiv gestiegenen Zinsen gäbe es nun aber wieder einen Strauß an Möglichkeiten für diese Kundengruppe. „Durch die Beimischung von eher institutionellen Kunden vorbehaltenen Segmenten des Rentenmarktes, in denen wir eine besondere Expertise haben, können wir das Portfolio zusätzlich diversifizieren,“ so Barth weiter.

Der ARAMEA Laufzeitenfonds 04/2028 (WKN: A3DV7H) hat eine Laufzeit bis 2028 und investiert in ein breit gestreutes Anleiheportfolio aus Unternehmensanleihen, Pfandbriefen und Anleihen öffentlicher Emittenten. Das durchschnittliche Rating der Strategie liegt bei „BBB+“. Dabei können auch spannende Nischen wie Nachranganleihen und High-Yield Anleihen (bis zu max. 20% bei Auflage) beigemischt werden. Investitionen in Fremdwährungen und derivative Instrumente sind bei der Strategie dagegen ausgeschlossen.

Die beiden Senior Portfoliomanager Andreas Bayer und Sven Pfeil, sind gemeinsam für die Strategie verantwortlich. Während Andreas Bayer auf eine langjährige Erfahrung in den klassischen Rentenmarktsegmenten wie Staatsanleihen oder Pfandbriefen zurückblicken darf, ist Sven Pfeil, Vorstand und Gründungsmitglied von ARAMEA Asset Management, der Spezialist für die spannenden Beimischungen wie z.B. Nachranganleihen.

Seit unserer Gründung stehen wir als ARAMEA u.a. für Rentenspezialthemen wie Nachranganleihen, erkennen aber aktuell die attraktiven Renditen, die sich in der Breite des Anleihemarktes aufgetan haben. Daher nutzen für nun unsere langjährige Expertise aus dem Spezialfondsbereich erstmals auch für einen Publikumslaufzeitfonds,“ erklärt Pfeil.

Über die ARAMEA Asset Management AG
Die ARAMEA Asset Management AG zählt zu den größten unabhängigen Asset Managern in Deutschland. Das 30-köpfige ARAMEA-Team verantwortet ca. 5 Milliarden Euro in Publikums- und Spezialfonds sowie in Vermögensverwaltungsmandaten. Der Kundenkreis umfasst Sozialversicherungsträger, Verbände, Stiftungen, Versicherungen, Banken, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Family Offices.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht neben Herrn Rolf Hunck (Vors.) aus den Mitgliedern Dr. Dr. Michael Steen, Thomas Gollub, Harald Spiegel, Frank Diegel und Dr. Jörg Stotz. ARAMEA Asset Management AG wird vertreten durch die Vorstände Markus Barth (Vors.) und Sven Pfeil.

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Sehr geehrte Damen und Herrn,

der Bankensektor wurde am Freitag von einem mittleren Erdbeben erfasst, das sich heute weiter fortsetzt. Dieses wurde von der Silicon Valley Bank (SVB) ausgelöst, einer Regionalbank aus Kalifornien, die Verluste in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar aus dem Verkauf eines 21-Milliarden-USD-Anleiheportfolios meldete, welches durch steigende Zinssätze in Mitleidenschaft gezogen wurde. Daraufhin zogen Anleger mit zunehmender Geschwindigkeit Gelder ab, so dass die Pläne der SVB, sich mehr Kapital zu beschaffen, scheiterten. Die Aufsichtsbehörden reagierten sofort und schlossen das Unternehmen. Für betroffene Einleger wurde zudem eine Auffangfazilität kreiert, so dass sie weiterhin über ihre Gelder verfügen können.

Dennoch wird aktuell der gesamte Bankensektor neu bewertet und es machen sich Sorgen breit, dass andere Regionalbanken in ähnliche Schwierigkeiten geraten könnten.

Wir sprachen mit Sven Pfeil, Vorstand bei der ARAMEA Asset Management und Senior Portfoliomanager der Nachranganleihefonds des Hauses, sowie mit Felix Herrmann, CFA, Chefvolkswirt der ARAMEA und Portfoliomanager der globalen Rentenstrategie des Hamburger Vermögensverwalters über die Auswirkungen auf die europäischen und amerikanischen Bankenanleihen – insbesondere im Nachrangsektor.

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Sven Pfeil  – Vorstand & Senior Portfoliomanager

ARAMEA Asset Management AG

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Felix Herrmann, CFA – Chefvolkswirt

ARAMEA Asset Management AG

PUNICA:

Hat die SVB-Pleite die Kraft, ein Lehmann-Szenario 2.0 heraufzubeschwören?

Pfeil:

Da lehne ich mich mal aus dem Fenster und antworte mit einem klaren „Nein“. Die SVB ist zwar eines der größeren Institute – gemessen an ihren Vermögenswerten war sie Ende 2022 die Nummer 16 in der US-Bankenbranche – hat aber gleichzeitig ein wenig diversifiziertes Geschäftsmodell, welches zum Großteil in der Finanzierung von Startups durch Privat Equity und Venture Capital besteht. Während der Corona-Krise hat die SVB viele Einlagen aus der Tech-Branche eingesammelt (circa eine Verdreifachung der Einlagen) und mit diesen auf eine Fortsetzung des Niedrigzinsumfeldes gesetzt. Diese Rechnung ist nicht aufgegangen und ist der Bank nun auf die Füße gefallen.

PUNICA:

Wie konnte dies aber nach all der Regulierung in den letzten Jahren erneut passieren?

Herrmann:

Kleine und mittlere Banken in den USA sind weitaus schwächer reguliert als große – geschweige denn als europäische Banken. Sie unterliegen zum Beispiel keinen LCR-Mindestanforderungen. Der US-Regulator überprüft die Anlagepolitik absichtlich nicht so streng wie die europäischen Behörden. Hier wird marktwirtschaftlicher gedacht: Hin und wieder eine Bankenpleite aufzufangen sieht die US-Regierung als günstiger an, als die gesamte Finanzbranche durch Überregulierung zu strangulieren. Europäische Banken erfüllen dagegen seit der Finanzkrise sehr strenge LCR-Anforderungen, die sie weitestgehend immun machen gegen Schocks, wie ihn aktuell die SVB erlebt hat.

Zwar haben sich die nicht realisierten Verluste auf Anlageinvestitionen der von der US-Einlageaufsicht regulierten Banken auf 620 Mrd. USD erhöht, ein generelles Mark-to-Market-Risiko sehen wir in den USA aber nicht. So sind die 25 größten US-Banken (Ausnahme SVB und First Republic) mit keinem signifikanten negativen Mark-to-Market-Risiko auf der gesamten Assetseite unterwegs. Daher sehen wir hier keine klassische Bonitätskrise, sondern eine Liquiditätskrise aufgrund eines Asset-Liability-Mismatches. Somit unterscheidet sich die Lage unseres Erachtens fundamental von der Situation, die wir etwa 2008 gesehen haben.

PUNICA:

Hat die FED hier gut reagiert?

Herrmann:

Die Fed berief sich auf ihre Notstandsbefugnisse und hat die Einrichtung einer neuen Fazilität angekündigt, die zur Vergabe von Krediten an US-Einlageninstitute genutzt werden soll. Die Fazilität nimmt alle Sicherheiten auf, die für den Ankauf durch die Fed im Rahmen von Offenmarktgeschäften in Frage kommen. Die Sicherheiten spielen keine Rolle, da sich das Programm an Banken mit großen Portfolios von bis zur Fälligkeit gehaltenen Staatsanleihen und Agency MBS richtet. Besonders wichtig ist hier, dass die Sicherheiten zum Nennwert bewertet werden, so dass die ausgeliehene Marge 100 % des Nennwerts betragen wird. Unserer Ansicht nach ist dies die wichtigste Quelle für die Wirksamkeit des Programms: Wertpapiere, die bei einem Verkauf eine starke Abwertung erfahren würden, können nun zum vollen Nennwert als Sicherheit verliehen werden, was den Banken die Möglichkeit gibt, diese Verluste wieder auszugleichen. Gleichzeitig hat die US-Administration sehr besonnen reagiert und garantiert nun auch die Sicherheit der unbesicherten Einlagen (>250k USD).

PUNICA:

Wie geht es nun weiter an den Märkten und speziell mit den Bankennachrängen, in die Sie verstärkt investieren?

Pfeil:

In den kommenden Stunden ist ein gewisser Stress bei kleinen und mittleren Banken zu erwarten, da Kunden vermutlich versuchen werden, ihre Einlagen zu großen Banken (JP Morgan, etc.) umzuschichten. Größere Banken sollten hingegen eher Einlagenzuflüsse verzeichnen. Als aktive Manager müssen wir uns nun ganz klar die Frage stellen, ob die Bewegungen an den Aktienmärkten entscheidend für die Call-Wahrscheinlichkeiten unserer Nachranganleihen sind.

Aktuell denken wir nicht, dass die Call-Wahrscheinlichkeiten hierdurch in der Breite negativ beeinflusst werden. Schon vor den Meldungen haben wir Tier2-Anleihen bevorzugt, die auch bei einem nicht erfolgten Call, spätestens nach 5 Jahren nach dem Call-Datum fällig werden. Gleichzeitig verlieren sie die Eigenkapitalanrechenbarkeit und werden mit einem höheren Kupon ausgestattet. Heute sind diese Papiere (Stand 12:30 Uhr) sogar leicht im Plus, da die Spread- durch die Zinsbewegung überkompensiert wird. Anders sieht dies bei den von uns gering gewichteten AT1-Anleihen aus (sog. CoCos). Hier sehen wir Spreadausweitungen von 50-70 Basispunkten, was in Kursverlusten von -1,5% bis -2,5% resultiert.

Auch die 5-Jährigen CDS weiten sich für Banken-Nachrang um ca. 20 Basispunkte aus. Positiv ist in diesem Marktumfeld unsere vergleichsweise hohe Kasse-Position von rund 9%, die wir nun in gesunde Credits investieren können, welche unseres Erachtens zu Unrecht mit abgestraft werden. Trotz dieser relativ positiven Einschätzung unsererseits bleiben zweifelsohne Risiken bestehen, die eine Verschlechterung der Lage an den Märkten hervorrufen könnten. Wir behalten dies eng im Blick und handeln entsprechend.

PUNICA:

Herr Pfeil, Herr Herrmann vielen Dank für Ihre Ausführungen.

Nachtrag:

Auch die BaFin macht aktuell keine Bedrohung für die Finanzstabilität aus, wie einem Bericht des manager magazins zu entnehmen ist. Sie schloss unlängst die deutsche Zweigstelle des US-Instituts mit Sitz in Frankfurt am Main.


Die ARAMEA Asset Management AG schreibt aktuell die folgenden Stellen aus:

(Alle Details unter: https://www.aramea-ag.de/karriere)

 

Beginn 01.02.2023 eine/n Marketing Manager / Sales Support (M/W/D)

Beginn 01.04.2023 eine/n Junior Portfoliomanager Fixed Income (M/W/D)

Beginn 01.04.2023 eine/n Senior Portfoliomanager Fixed Income (M/W/D)


Details
Bei ARAMEA Asset Management bringen Sie Ihre individuellen Talente und Expertise in einem motivierten und flexiblen Arbeitsumfeld ein Sie übernehmen ein hohes Maß an Verantwortung, meistern anspruchsvolle Herausforderungen selbstständig mit Gestaltungsspielraum und in Zusammenarbeit mit professionellen Teams Flexible Arbeitsmodelle ermöglichen Ihnen, berufliche und persönliche Ambitionen in Einklang zu bringen.

Arbeiten bei ARAMEA
Wir sind einer der größten unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland und seit 2007 am Markt aktiv. Bei uns arbeiten heißt, Dynamik im familiären Umfeld zu leben. Unsere Mitarbeitenden machen den Unterschied. Der Mensch zählt. Als inhabergeführte Boutique stehen wir für gesundes Wachstum und gemeinsame Erfolge.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Wenn Sie Ihr Know-how und Talent in ein dynamisches Team einbringen wollen und ein angenehmes Arbeitsklima schätzen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Gehaltsvorstellung.

Ansprechpartnerin:
Simone Heinsius
simone.heinsius@aramea ag de
040/866488-114