Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

am 24. Februar verkündete eine sichtlich entsetzte deutsche Außenministerin: „Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht.“ Auch der berühmte Autor und Politikwissenschaftler Francis Fukuyama sieht durch die Geschehnisse in der Ukraine nun endgültig „das Ende des Endes der Geschichte“ gekommen. Viele erkennen wohl zurecht zumindest das Ende jener Ordnung, in der wir seit der Beendigung des Kalten Krieges im Jahr 1991 gelebt haben. Mit dem Konflikt in der Ukraine widerfährt uns die nächste und im Vergleich mit der Corona-Krise längerfristig womöglich noch viel folgenreichere Krise.

Der Krieg stellt für die Weltwirtschaft und ganz besonders für Europa einen bedeutenden stagflationären Schock dar, der bei einem ungünstigen Verlauf des Krieges sogar zweistellige Inflationsraten in Deutschland und Europa sowie gleichzeitig einen erheblichen negativen Wachstumsimpuls zur Folge haben könnte. Eine Phase der Stagnation könnte jedoch dank des unterliegenden starken „Post-Corona-Wachstums“ auch in Europa eine zeitlich überschaubare Episode bleiben – hier reden wir jedoch zugegeben über ein günstiges Szenario.

Der Maßstab, wonach politische Börsen dazu tendieren, auf kurzen Beinen daherzukommen, sollte bei der aktuellen Krise derweil mit Vorsicht angelegt werden. Gerade die Auswirkungen der Krise auf die Energieversorgung hier bei uns in Europa werden einschneidend sein, weil sie nahezu alle Bereiche der Wirtschaft betreffen werden. Dennoch sollte die fast zynisch zu nennende Fähigkeit des Finanzmarktes, tektonische Plattenverschiebungen erstaunlich rasch abzuhaken, nicht unterschätzt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits bei einer Stabilisierung der Situation in der Ukraine – ganz gleich auf welch menschlich schwer zu ertragendem Niveau – eine Gewöhnung an den Krieg unter den Anlegern erkennbar wird und eine Re-Fokussierung auf andere Themen einsetzt. Das zweite Quartal 2022 dürfte angesichts weiterhin stark erhöhter Energiepreise sowie Inflationsraten bei starker makroökonomischer Unsicherheit aber selbst bei abklingenden Stagflationsängsten ebenfalls ein volatiles werden.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Felix Herrmann, CFA
Chefvolkswirt, ARAMEA Asset Management AG


Wandelanleihen, also Anleihen die sich in Aktien umwandeln lassen, konnten im herausfordernden Umfeld der letzten Wochen erneut beweisen, dass sie Schwankungen am Aktienmarkt sehr gut abfedern können. Eines der erfolgreichsten Produkte in diesem Segment, der ARAMEA Balanced Convertible (WKN A0M2JF), hat nun erneut einen der begehrten Refinitiv Lipper Awards erhalten.

Die von Daniel Zimmer gemanagte Strategie, die laut Citywire über 5 Jahre nach Performance auf Platz 1 der Vergleichsgruppe „Wandelanleihen Europa“ liegt – und dies bei gleichzeitig geringem maximalen Drawdown – wurde über eben diesen Zeitraum in der Kategorie „Bond Convertibles Europe“ ausgezeichnet. Dabei ist der erfahrene Manager Wiederholungstäter, erhielt er doch bereits 2020 die Auszeichnung sowohl über 3 als auch über 5 Jahre.

„Ich bin sehr dankbar für diesen Award“, kommentiert Fondsmanager Zimmer. Gleichzeitig sei dies aber auch eine Verpflichtung, weiterhin mit hoher Energie für die Investoren zu arbeiten. „Ich sehe aktuell zahlreiche Chancen am Markt, da viele Papiere durch die jüngsten Kursrückgänge wieder im attraktiven Balanced-Bereich angekommen sind“, analysiert der Experte. Zudem stünden aktuell hohe Volumina an der Seitenlinie, die irgendwann den Weg zurück in den Markt finden wollen. „Gerade wenn eine hohe Unsicherheit über die weitere Entwicklung herrscht und Anleger sich eher vorsichtig wieder in den Markt tasten möchten, können Wandelanleihen eine gute Ergänzung für das Depot sein“, ist sich Zimmer sicher.

„Wandelanleihen sind für ARAMEA – als einer der führenden Hybridkapital-Spezialisten in Deutschland – eine absolute Kernkompetenz,“ kommentiert Markus Barth, Vorstandvorsitzender der ARAMEA Asset Management die Auszeichnung. „Mit dem ARAMEA Balanced Convertible haben wir eine sehr wettbewerbsfähige Strategie, die eine interessante defensive Beimischung für viele Depots sein kann.“











Eine solide Vermögensanlage ist in diesen bewegten Zeiten ein mehr als herausforderndes Unterfangen. Sowohl der Krieg in der Ukraine als auch die ungebremst steigenden Inflationsraten sorgen bei vielen Investoren für erhebliche Verunsicherung. In schwierigen Zeiten eine verlässliche Rendite zu erwirtschaften, ist seit nunmehr 3 Jahren der Auftrag des INVIOS Vermögensbildungsfonds (WKN A2N82F). Dabei hatte die Strategie, die sich der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Behavioral-/Neuro-Finance bedient, bereits mehrfach stürmische Zeiten zu meistern. Die Erkenntnisse der Neuro-Finance besagen, dass marktpsychologische Einflüsse auf das Verhalten und auf die Entscheidungen der Anleger einwirken – und damit auch auf Kursverläufe. Die daraus resultierenden Bewertungsspielräume können durch rationales Handeln abgeschöpft werden.

„Im Corona-Crash sowie in der aktuellen Ukraine-Krise hat unsere Systematik sehr flexibel agiert,“ stellt Herr Nikolas Kreuz, Geschäftsführer der INVIOS GmbH, fest. Frühzeitig wurden Aktienquoten gesenkt und andere Opportunitäten, wie beispielsweise Silber und Gold gesucht. „Wir nutzen hochliquide Instrumente wie ETFs, ETCs oder ETNs im Rahmen unserer Kern-Satelliten-Strategie, um effektiv, effizient und schnell handlungsfähig zu sein,“ so der langjährige Kapitalmarktexperte weiter.

Das Ziel der Anlagepolitik des INVIOS Vermögensbildungsfonds ist langfristiges Kapital- und Ertragswachstum durch ein breit gestreutes Portfolio mit flexiblen Anlageschwerpunkten nachhaltig zu erreichen. Dabei wird weniger die Analyse von einzelnen Unternehmen in den Vordergrund gestellt, sondern die makroökonomische Sichtweise und die richtige strategische Vermögensaufteilung auf Basis einer Momentumstrategie umgesetzt. Dabei ist der flexible Mischfonds von keiner Benchmark abhängig, sondern investiert global nach dem Grundsatz der Risikostreuung opportunistisch in Wertpapiere aller Art.

„Nikolas Kreuz und sein Team haben in den letzten drei Jahren sehr überzeugend agiert und konnten das Vermögen der Investoren auch in schwierigsten Marktphasen angemessen schützen. Dazu kann man nur gratulieren,“ meint Stephan Lipfert, Geschäftsführer der Fonds-Boutiquen-Vertriebsplattform PUNICA Invest. Diese unterstützt seit letztem Jahr den Vertrieb für diesen Fonds. „Wer einen depotstabilisierenden Basisbaustein für sein Portfolio sucht, könnte mit dem INVIOS Vermögensbildungsfonds (WKN A2N82F) eine gute Entscheidung treffen,“ ist sich der Vertriebsexperte sicher.


Über INVIOS

INVIOS ist ein bankenunabhängiges Institut für Vermögenssicherung und Vermögensverwaltung in Hamburg. Das Management verfügt über jahrzehntelange und mehrfach ausgezeichnete Investmenterfahrung. Das Institut betreibt Vermögensmanagement, betreut mit Bestnoten bewertete Multi-Asset-Fonds und fördert die finanzielle Allgemeinbildung durch Seminare und Vorträge.

Der Name INVIOS leitet sich aus dem englischen „inviolable“ ab, was so viel bedeutet wie unverletzlich. Der Name unterstreicht den hohen Anspruch an die drei Geschäftsbereiche, die vorhandenen Kundenvermögen zu sichern und gegen externe Einflüsse zu schützen. So folgen alle Anlageentscheidungen von INVIOS grundsätzlich einem disziplinierten Multi-Asset-Ansatz. Dadurch ist es möglich, stabile Renditen unabhängiger von Kapitalmarktschwankungen zu erzielen.


Felix Herrmann, CFA – Chefvolkswirt,  ARAMEA Asset Management AG

“Die Gemengelage ist schwierig”, sagt ARAMEA Chefvolkswirt und Portfoliomanager Felix Herrmann, CFA “die Finanzmärkte müssen sich auf einen Paradigmenwechsel der großen Notenbanken einstellen und dann droht auch noch eine militärische Auseinandersetzung in der Ukraine!” Das kommt zur Unzeit und der Markt ist entsprechend volatil. Bei den Unternehmen sieht es deutlich besser aus. “Wir erleben den fortgesetzten Post-Corona-Aufschwung.” Die grundsätzliche makroökonomische Lage ist gar nicht so schlecht. “Vielleicht sprechen wir am Ende des Jahres dann doch über ein gutes Kapitalmarktjahr 2022.” Die größte Gefahr, die von einem Krieg in der Ukraine ausgeht, ist die Entwicklung bei den Energiepreisen. “Öl und Gas waren vor der Krise bereits auf dem aufsteigenden Ast!” Es ist höchste Zeit, die Geldpolitik zu normalisieren. “Und ich glaube, dass das auch geschieht.” Für Anleger am Rentenmarkt bedeutet das möglicherweise, mehr ins Risiko zu gehen, um bessere Renditen zu finden. “Da haben wir viel Expertise aufgebaut in den letzten Jahren.”

Direkt zum Jahresstart meldet die Hamburger Fondsboutique ARAMEA Asset Management AG einen weiteren Meilenstein in der rund fünfzehnjährigen Unternehmensgeschichte. So konnten die Norddeutschen die Assets under Management über den Jahreswechsel auf über 5 Mrd. Euro steigern. Erst vor rund zwölf Monaten war die Marke von 4 Mrd. Euro überschritten worden. „Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen, das uns unsere Kunden seit vielen Jahren entgegenbringen“, kommentiert Markus Barth, Vorstandsvorsitzender der ARAMEA, die aktuellen Zahlen. „Besonders freut es mich, dass unsere nachhaltigen Strategien sehr gut angenommen werden,“ so der CEO weiter. ARAMEA habe schon vor vielen Jahren die PRI (UN Principles for Responsible Investment) unterzeichnet und einige nachhaltige Strategien wie den sehr erfolgreichen ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (WKN A2DTL8) aufgelegt.

Die Hamburger Boutique zählt schon seit einigen Jahren zu den größten unabhängigen Vermögensverwaltern in Deutschland und war bisher vor allem durch seine Expertise bei Hybridanleihen (Nachrang- und Wandelanleihen) bekannt. „Durch gezielte Verstärkung im Personalbereich konnten wir in den letzten Jahren unsere Kernkompetenz sinnvoll ergänzen“ ist sich Rolf Hunck, Aufsichtsratsvorsitzender der ARAMEA, sicher. So seien neben Portfoliomanagern für Schwellenländeranleihen auch Experten für die Asset Allokation zum Unternehmen gestoßen. Diese geballte Expertise im Rentenbereich wird im ARAMEA Rendite Global Nachhaltig (WKN A3CNGA) gebündelt. Die erst wenige Wochen alte Strategie, die global Opportunitäten in allen Rentenmarktsegmenten sucht, konnte bereits mehr als 100 Mio. Euro einsammeln und hat somit zum Erreichen der 5 Mrd. Marke beigetragen. „Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und sind überzeugt, dass wir mit dem neuen Fonds ein spannendes Produkt anbieten können, das mehrere interessante Bereiche aus dem Rentenbereich enthält und unsere Produktpalette sinnvoll erweitert“ so Sven Pfeil, Vorstand der ARAMEA und Manager des ARAMEA Rendite Global Nachhaltig.

Über die ARAMEA Asset Management AG
Die ARAMEA Asset Management AG zählt zu den größten unabhängigen Asset Managern in Deutschland. Das 29-köpfige ARAMEA-Team verantwortet über 5 Milliarden Euro in Publikums- und Spezialfonds sowie in Vermögensverwaltungsmandaten. Der Kundenkreis umfasst Sozialversicherungsträger, Verbände, Stiftungen, Versicherungen, Banken, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Family Offices.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht neben Herrn Rolf Hunck (Vors.) aus den Mitgliedern Dr. Dr. Michael Steen, Dr. Jörg Stotz und Gerhard Lenschow. ARAMEA Asset Management AG wird vertreten durch die Vorstände Markus Barth (Vors.) und Sven Pfeil.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

bis in den Oktober 2021 hinein hegten wohl nicht wenige Marktteilnehmer die Hoffnung, das Coronavirus sei weitestgehend unter Kontrolle und somit ein nachrangiges Risiko für die Finanzmärkte. Mit Beginn der heftigen vierten Welle in Europa, der Entdeckung der Omikron-Mutante im November sowie dem Beginn der fünften Welle kam jedoch die Ernüchterung. Zu Beginn dieses neuen Jahres müssen Investoren konstatieren, dass die Pandemie sowie die mit ihr verbundenen wirtschaftlichen Beeinträchtigungen wohl zumindest im ersten Halbjahr 2022 noch ein wichtiger Faktor bleiben werden.

Pessimismus ist jedoch nur sehr selten ein guter Ratgeber und das dürfte aus meiner Sicht ganz besonders für die anstehenden 12 Monate gelten, wenngleich es für die Zunft der Volkswirte angesichts des hohen Grades an Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Pandemie sowie der bevorstehenden geldpolitischen Wende sicher schon dankbarere Phasen gegeben hat, um einen Ausblick zu erstellen.

Dennoch: 2022 dürfte nach Lage der Dinge das Jahr werden, welches 2021 ursprünglich hätte werden sollen. Was damit gemeint ist? Erinnern wir uns an den Jahreswechsel 2020/21: Seinerzeit war der Optimismus angesichts der gerade begonnenen Impfkampagne groß, die Erwartungen an eine sich weiter rasant erholende Weltwirtschaft im Jahr 2021 ebenso. Letztlich wurden in punkto Wachstum jedoch erheblich kleinere Brötchen gebacken als zu Jahresbeginn erhofft, da sich Angebotsknappheiten und andere Folgen der Coronakrise als mitunter bleischwere Bremsklötze erwiesen, die zudem rekordhohe Inflationsraten zur Folge hatten. Ein Jahr mehr Erfahrung mit der Pandemie sowie ein zusehends besserer Impfschutz – auch und vor allem in den Schwellenländern – machen nun spürbare Aufholeffekte wahrscheinlich.

Auch jenseits der Pandemie wird 2022 voraussichtlich ein Jahr wichtiger Weichenstellungen. Das gilt zum Beispiel für die neue deutsche Bundesregierung genauso wie für die Geldpolitik und die anstehende Zinswende in den USA. Unter dem Strich sollten 2022 die Rahmenbedingungen für die Finanzmärkte angesichts der soliden Wachstums- und Gewinnaussichten gut bleiben – selbst bei steigenden Zinsen.

Mit dem neuen Fonds, 𝐀𝐑𝐀𝐌𝐄𝐀 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐢𝐭𝐞 𝐆𝐥𝐨𝐛𝐚𝐥 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠 (𝐖𝐊𝐍: 𝐀𝟑𝐂𝐍𝐆𝐀), haben Kunden die Möglichkeit von der gesamten Rentenmarktmeinung der ARAMEA zu profitieren.

Hier geht es zu unserem Ausblickvideo: HIER

Ein frohes neues Jahr und viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Felix Herrmann, CFA
Chefvolkswirt, ARAMEA Asset Management AG